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Albecker Schloßtheater

Albecker Schloßtheater 2020

Frühlings-, Sommer- & Herbsttheater



Albecker Schloßtheater 2020

Das Albecker Schloßtheater bietet 2020 zwei Produktionen:

 

Sommertheater - "Ehegeschichten", Szenen von Kästner, Tucholsky, Loriot u. a.

Herbsttheater - "Gretchen 89 ff", Komödie von Lutz Hübner

  

Albecker Sommertheater 2020

Wir spielen für Sie!

 "Ehegeschichten"

Szenen von Kästner, Tucholsky u. a.

Regie: Charles Elkins

Darsteller: Christa Pillmann, Christian Buse, Dagmar Sickl                             

         Charlesl 3 150Christa Pillmann 150Christian Buse 150Albeck 423 20x30 Preview Freigestellt 150

 04.07. - 22.08.2020, jeden Do, Fr, Sa, 20 Uhr

Nachmittagsvorstellungen:

So, 12., 19. & 26.07., 15 Uhr
So, 09. & 16.08., 15 Uhr

 Karten: 26,00, ab 20 Personen 23,00

Ab 18 Uhr auf Wunsch: Theaterdinner 24,00

Karten & Dinner: 0650/57 52 066

 „Ehegeschichten“ sind spannende, komische, dramatische, vor allem aber unterhaltsame Reisen mitten hinein in die Geheimisse des Ehekosmos. Unsere Reiseführer dorthin sind Experten für große Gefühle und Befindlichkeiten jedweder Art: Kästner, Tucholsky und andere leiten uns mit viel Gespür, humorvoll – auch mal schwarzhumorig – aber immer mit voller Lust und Ironie durch das Labyrinth der Wunder, Lüste, Katastrophen und Gewohnheiten im vermeintlich sicheren Hafen der Ehe. Sie tun das anhand von Szenen, Sketches, Gedichten und kleinen Geschichten voll von Erwartungen, Sehnsüchten und Herzschmerz im alltäglichen Ehegeschehen, wo schon mal ein schlecht erzählter Witz zu unerwarteten Folgen führen kann: also fast wie im richtigen Leben. Und die Möglichkeit zur Selbsterkenntnis: nicht ausgeschlossen!


 

Albecker Herbsttheater 2020

"Gretchen 89 ff"

Komödie von Lutz Hübner

                                                                                                                                                                                  2019-07-06 221012 Otello Darf Nicht Platzen 200Peter Beck 200 1 1Charles Elkins Gj0025 2 200
Dagmar Sickl                                Peter Beck                       Charles Elkins

Regie: Charles Elkins

Darsteller: Dagmar Sickl, Peter Beck

Premiere:

Sa, 03.10., 20 Uhr

Weitere Vorstellungen:

Do, 08.10., Fr, 09.10., Sa, 10.10., Do, 15.10., Fr, 16.10., Sa, 17.10., 20 Uhr

Nachmittagsvorstellungen:

So, 11.10., So, 18.10., 15 Uhr

Kartenpreis: 26,00, Gruppen ab 20 Personen: 23,00

 Karten & Dinner: 0650/ 57 52 066

Personen:
Schauspielerin, Regisseur

Lutz Hübners satirischer Blick in die Regie
Ein wirklich amüsanter Abend

Ein Verwandlungsmarathon für zwei Schauspieler. Kleine Kabinettstückchen. Skurril. Schrill. Berührend. Eine augenzwinkernde Liebeserklärung an das Theatermachen.

Hier geht es nicht um den "Faust". "Gretchen 89 ff." bietet einen tiefen Blick hinter die Theaterkulissen: Im rasanten Wechsel proben die unterschiedlichsten Regisseure und Schauspielerinnen die "Kästchenszene" aus Goethes Faust I, Reclamheft, Seite 89 fortfolgende.

Wie soll Gretchen die Szene anlegen? Das weiß im Theater nur einer: der Regisseur. Allerdings: Regisseure haben eine Macke und Schauspieler eine Selbstdarstellungsneurose. Manchmal auch umgekehrt.

Sie arbeiten sich ab an der berühmten Passage aus Goethes „Faust“, in der Gretchen ein von Mephisto hinterlegtes Schmuckkästchen findet, mittels dessen Faust die Angebetete ködern will. Doch wie soll besagte Schlüsselszene denn nun gespielt werden? Das hängt vornehmlich von den Temperamenten zweier Menschen ab: Regisseur und Schauspielerin. 80 Minuten lang werden nun acht Varianten dieser Konstellation durchgespielt, wobei - wen wundert`s - jeweils ein anderes Stück entsteht. In einer Reihe kabarettistisch zugespitzter Sketches treffen alle Witzfiguren der Bühnenscheinwelt aufeinander. Und kein Klischee ist so an den Haaren herbeigezogen, daß es nicht von der Wirklichkeit hinter den Kulissen noch übertroffen würde:
der sexbesessene Psychologe, der Schmerzensmann, der Streicher, die Dramaturgin – Archetypen eines bestimmten Regiestils treffen auf Archetypen weiblicher Schauspielkunst.

Alle proben sie die berühmte Gretchen-Szene. Was dabei herauskommt, ist jedes Mal ein Zusammenprall der besonderen Art. In höchst vergnüglichen, pointierten Dialogen wird hier die schillernde Welt des Theaters persifliert.

Nun könnte ein derartiger Szenenreigen leicht ermüden, wäre nicht Lutz Hübner einer der erfolgreichsten deutschen Dramatiker mit sicherem Gespür für Wortwitz und obendrein ein so gewiefter Insider, dass man ihm die exzentrischsten Theaternaturen ohne Wimpernzucken abnimmt.

 

 

 

 

 

 

 

 



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