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Albecker Schloßtheater

Albecker Schloßtheater 2020

Frühlings-, Sommer- & Herbsttheater



Albecker Schloßtheater 2020

Das Albecker Schloßtheater bietet 2020 drei Produktionen:

Frühlingstheater - "Es war die Lerche", ein heiteres Trauerspiel von Ephraim Kishon

Sommertheater - "Die Perle Anna", Komödie von Marc Camoletti

Herbsttheater - "Gretchen 89 ff", Komödie von Lutz Hübner

 

Albecker Frühlingstheater 2020

"Es war die Lerche"

Ein heiteres Trauerspiel von Ephraim Kishon
Deutsche Übersetzung von Friedrich Torberg

Englischer Titel: Oh, Oh, Juliet!

Peter Beck 200 2019-04-27 194215 Schloss-albeck Premiere-offene-zweierbeziehung Freigestellt 200 2019-07-06 202532 Otello Darf Nicht Platzen Freigestellt 500 1 200
Peter Beck                             Dagmar Sickl                                     Andreas Wutte

 Regie: Peter Beck
Darsteller: Dagmar Sickl, Andreas Wutte, Peter Beck

Premiere: Sa, 18.04.2020, 20 Uhr

Weitere Vorstellungen:
Do, 23.04., Fr, 24.04., Sa, 25.04., 20 Uhr
Do, 07.05., Fr, 08.05., Sa, 09.05., 20 Uhr

Nachmittagsvorstellungen:
So, 26.04., So, 10.05., 15 Uhr

Kartenpreis: 26,00, Gruppen ab 20 Personen: 23,00

Karten & Dinner: 0650/ 57 52 066

Personen

Romes Montague, Ballettlehrer (49)
Pater Lorenzo, ein Franziskaner (98)
vom gleichen Schauspieler gespielt

Julia Montague- Capulet (43)
Lucretia, ihre und Romeos Tochter (14)
Ehemalige Amme von Julia (85)
von der gleichen Schauspielerin dargestellt

William Shakespeare, verstorbener Dichter (52)

Ort der Handlung: Verona im Jahre 1623

 Romeo und Julia sind das wohl berühmteste Liebespaar der Welt. Was wäre wohl aus ihnen geworden wären sie am Leben geblieben, fragte sich der Erfolgsautor Epharim Kishon und beantwortete die Frage mit einem Stück.

Was wäre, wenn Julia eine Minute früher aus ihrem todesähnlichen Schlummer erwacht wäre, Romeo infolgedessen kein Gift geschluckt und die beiden ein ganzes Eheleben miteinander verbracht hätten? Dann wäre vielleicht auch die berühmteste Love Story der Literaturgeschichte alsbald in der Desillusionierung des Ehealltags erstickt. So jedenfalls steht die Sache in Ephraim Kishons Komödie. Da trifft man Romeo und Julia 20 Jahre nach dem gemeinschaftlichen Selbstmordversuch in kleinbürgerlicher Ehehölle wieder. Romeo, der sein Salär mittlerweile als Ballettlehrer verdient, hat Speck angesetzt, und Julia ist zur frustrierten und frigiden Zicke mutiert. Man wird von Töchterchen Lucretia genervt, die, wie es sich für einen renitenten Teenager gehört, die Eltern einfach nur peinlich findet. So viel Ernüchterung und Entzauberung ruft irgendwann William Shakespeare höchstpersönlich auf den Plan. Der Dichter entsteigt dem Grab, um sein populärstes Liebespaar zurück in romantische Bahnen zu lenken. Zunächst mit wohlgesetztenWorten, doch als diese nichts fruchten, greift Shakespeare noch einmal zu Gift …
Als „heiteres Trauerspiel“ schwankt Kishons Stück höchst vergnüglich zwischen Schwank und Ehedrama, witzige Sketch-Momente sind mit ironischer Literaturparodie verknüpft.

 

Albecker Sommertheater 2020

"Die Perle Anna"

La bonne Anna

Komödie von Marc Camoletti

 Regie: Charles Elkins

Darsteller: Manuel Dragan, Charles Elkins,  Birgit Pieschl, Christa Pillmann, Dagmar Sickl

Christa Pillmann 300 Charles  4 300

 

04.07. bis 22.08., jeden Do, Fr, Sa, 20 Uhr

Premiere: 04.07., 20 Uhr

 Nachmittagsvorstellungen:

So, 12.07., So, 19.07., So, 26.07., So, 09.08., So, 16.08., 15 Uhr

 Kartenpreis: 26,00, Gruppen ab 20 Personen: 23,00

Karten & Dinner: 0650/ 57 52 066

 

„Die Perle Anna“: Schimmernder Boulevard-Klassiker, den es sich unbedingt anzusehen lohnt!

Bei der Planung eines Seitensprungs sollte man nicht auf einen hilfreichen Geist vergessen

  Anständiger Spaß mit klassischem Boulevard

Der Lachschlager von Marc Camoletti

 Personen:

Bernhard, Claudine, Robert, Catherine, Anna

Das Stück rund um eine geschäftstüchtige und gewitzte Haushälterin garantiert einen unterhaltsamen Theaterabend, an dem kein Auge trocken bleibt, und verspricht eine Mischung aus Witz, Chaos, Intrigen und sogar ein wenig Romantik!

Anna ist als Haushälterin eine wahre Perle: geschäftstüchtig, gewitzt, wenn auch mit einer Schwäche für Hochprozentiges. Als die Herrschaften Claudia und Bernhard beschließen, einen Kurzurlaub zu machen, freut sich Anna auf eine Woche sturmfreie Bude und gibt vor, ebenfalls zu verreisen.

Aber die Ruhe daheim währt nicht lange, denn plötzlich steht Claudia samt unbekannter, männlicher Begleitung in der Tür: Mit ihrem Geliebten will sie es sich ebenfalls in der Wohnung gemütlich machen. Als kurz darauf auch Bernhard mit seiner Geliebten zurückkehrt und sich ebenfalls in sturmfreier Umgebung glaubt, folgt ein humorvolles Durcheinander, das jede Menge Staub aufwirbelt.

Es folgt ein humorvolles Chaos, doch Anna kann mit ihrem Witz und ihrem Einfallsreichtum das Schlimmste verhindern. Anna wäre nicht Anna, wenn sie diese heikle Situation nicht sauber mit Witz und Einfallsreichtum gelöst bekäme........

 

Albecker Herbsttheater 2020

"Gretchen 89 ff"

Komödie von Lutz Hübner

                                                                                                                                                                                  2019-07-06 221012 Otello Darf Nicht Platzen 200Peter Beck 200 1 1Charles Elkins Gj0025 2 200
Dagmar Sickl                                Peter Beck                       Charles Elkins

Regie: Charles Elkins

Darsteller: Dagmar Sickl, Peter Beck

Premiere:

Sa, 03.10., 20 Uhr

Weitere Vorstellungen:

Do, 08.10., Fr, 09.10., Sa, 10.10., Do, 15.10., Fr, 16.10., Sa, 17.10., 20 Uhr

Nachmittagsvorstellungen:

So, 11.10., So, 18.10., 15 Uhr

Kartenpreis: 26,00, Gruppen ab 20 Personen: 23,00

 Karten & Dinner: 0650/ 57 52 066

Personen:
Schauspielerin, Regisseur

Lutz Hübners satirischer Blick in die Regie
Ein wirklich amüsanter Abend

Ein Verwandlungsmarathon für zwei Schauspieler. Kleine Kabinettstückchen. Skurril. Schrill. Berührend. Eine augenzwinkernde Liebeserklärung an das Theatermachen.

Hier geht es nicht um den "Faust". "Gretchen 89 ff." bietet einen tiefen Blick hinter die Theaterkulissen: Im rasanten Wechsel proben die unterschiedlichsten Regisseure und Schauspielerinnen die "Kästchenszene" aus Goethes Faust I, Reclamheft, Seite 89 fortfolgende.

Wie soll Gretchen die Szene anlegen? Das weiß im Theater nur einer: der Regisseur. Allerdings: Regisseure haben eine Macke und Schauspieler eine Selbstdarstellungsneurose. Manchmal auch umgekehrt.

Sie arbeiten sich ab an der berühmten Passage aus Goethes „Faust“, in der Gretchen ein von Mephisto hinterlegtes Schmuckkästchen findet, mittels dessen Faust die Angebetete ködern will. Doch wie soll besagte Schlüsselszene denn nun gespielt werden? Das hängt vornehmlich von den Temperamenten zweier Menschen ab: Regisseur und Schauspielerin. 80 Minuten lang werden nun acht Varianten dieser Konstellation durchgespielt, wobei - wen wundert`s - jeweils ein anderes Stück entsteht. In einer Reihe kabarettistisch zugespitzter Sketches treffen alle Witzfiguren der Bühnenscheinwelt aufeinander. Und kein Klischee ist so an den Haaren herbeigezogen, daß es nicht von der Wirklichkeit hinter den Kulissen noch übertroffen würde:
der sexbesessene Psychologe, der Schmerzensmann, der Streicher, die Dramaturgin – Archetypen eines bestimmten Regiestils treffen auf Archetypen weiblicher Schauspielkunst.

Alle proben sie die berühmte Gretchen-Szene. Was dabei herauskommt, ist jedes Mal ein Zusammenprall der besonderen Art. In höchst vergnüglichen, pointierten Dialogen wird hier die schillernde Welt des Theaters persifliert.

Nun könnte ein derartiger Szenenreigen leicht ermüden, wäre nicht Lutz Hübner einer der erfolgreichsten deutschen Dramatiker mit sicherem Gespür für Wortwitz und obendrein ein so gewiefter Insider, dass man ihm die exzentrischsten Theaternaturen ohne Wimpernzucken abnimmt.

 

 

 

 

 

  

 

 



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