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Albecker Schloßtheater

Albecker Schloßtheater 2012

21. Juli bis 25. August 2012, jeden Do, Fr, Sa



Albecker Schloßtheater 2012

"Don Quijote"

Komödie von Elke Maria Schwab
Uraufführung
Nach dem gleichnamigen Roman von Miguel de Cervantes

 

Premiere:


Samstag, 21. Juli 2012, 20 Uhr
  

Weitere Vorstellungen im Juli:


Do, 26., Fr, 27., Sa, 28. Juli
jeweils 20 Uhr


Vorstellungen im August:


Do, 2., Fr, 3., Sa, 4. August
Do, 9., Fr, 10., Sa, 11. August
Do, 16., Fr, 17., Sa, 18. August
Do, 23., Fr, 24., Sa, 25. August
jeweils 20 Uhr

Kartenreservierung: 0650/57 52 066

 


Vor und nach der Vorstellung


Gepflegtes Theaterdinner im Schloßrestaurant

Tischreservierung: 04279/303, 0650/57 52 066

 


Vorstellungen bei jeder Witterung im Albecker Schloßstadel 

 

Don Quijote

Komödie von Elke Maria Schwab nach dem Roman von Miguel de Cervantes, Uraufführung

 


Der Inhalt


Alonso Quijano aus der Mancha (eine Region in Kastillien) schnappt durch die fortwährende Lektüre von Ritterromanen über. Er fasst den Entschluss, dem Unrecht dieser Welt entgegen zu steuern und sich selbst als Ritter in Abenteuer und Gefahren zu stürzen, wie es die Helden seiner geliebten Bücher taten. In einer nur mehr aus Einzelteilen bestehenden, rostigen Rüstung, besteigt er einen alten Gaul namens Rosinante und reitet unter dem Namen Don Quijote davon. Er ist von der fixen Idee ein Ritter zu sein so besessen, dass er in einer gewöhnlichen Schenke ein Schloss, in einfachen Bauernmädchen Prinzessinnen sieht. So auch in Aldonza Lorenzo, die er zur Dame seines Herzens macht und ihr den wohlklingenden Namen Dulcinea von Toboso verleiht. Begleiter auf all sein Irrfahrten und Abenteuern ist sein treuer Knappe Sancho Panza. Die beiden Kontrastfiguren - der eine in einer Traumwelt vergangener Ritterzeiten lebende Fantast, der andere ein bauernschlauer, realistischer, vor allem auf gutes Essen bedachter Gefährte ergänzen sich auf wunderbare Weise. Während Don Quijote unerschrocken gegen alle Widrigkeiten kämpft und seinen Ruhm einzig und allein Dulcinea weiht, trägt er zur Belustigung aller Beteiligten bei. Erschöpft kehrt der Ritter von der traurigen Gestalt übel zugerichtet schließlich mit seinem treuen Knappen nach erlebnisreicher Reise wieder heim.

 

 

Zitate aus dem Stück:

Don Quijote: 

"Tatsachen, mein lieber Sancho, sind die Feinde der Wahrheit."

„Glücklich sind die, die im Wachen träumen können."

 

 

Der Dichter Miguel de Cervantes


Miguel de Cervantes Saavreda wurde am 29. September 1547 in Alcala de Henares, in einer Kleinstadt nahe Madrid geboren. Schon als Kind befiel ihn große Leselust. An den Universitäten von Madrid und Salamanca, wo er auch zahlreiche Sonette verfasste, studierte er zunächst Theologie. Miguel de Cervantes führte aber ein sehr abenteuerliches Leben. 1569 auf der Flucht vor der spanischen Justiz zog er zunächst nach Rom. Dort trat er als Kammerdiener in die Dienste von Kardinal Giulio Acquaviva ein. Noch im gleichen Jahr ging er in eine in Neapel stationierte Einheit der spanischen Marine. Als Mitglied der Infantería de Marina nahm er 1571 an der Schlacht von Lepanto teil. Aufgrund einer Schusswunde in der linken Hand, die dauerhaft entstellt blieb, erhielt er den Beinamen „el manco de Lepanto (der Einhändige von Lepanto)". Nach weiteren Jahren in der spanischen Marine wurde Cervantes im Juni 1575 von algerischen Korsaren gefangen genommen und als Sklave nach Algier verschleppt. Erst nach fünf Jahren und drei erfolglosen Fluchtversuchen konnte er 1580 durch den Trinitarier-Orden freigekauft werden und kehrte am 19. September nach Spanien zurück. 1580-82 nahm er wiederum als Soldat an den Kriegszügen Spaniens nach Portugal teil. Nach dem Krieg war er hoch verschuldet und versuchte sich schließlich, als Schriftsteller zu etablieren . Es erschienen zunächst unbeachtete Theaterstücke und seine ersten Romane. Im Jahre 1584 heiratete er die 18 Jahre jüngere Catalina de Salazar y Palacios, Tochter eines wohlhabenden Bauern. Diese Verbindung blieb kinderlos, doch hatte er aus einer Affäre mit einer Schauspielerin eine Tochter. Neben seiner Tätigkeit als Schriftsteller arbeitete Cervantes als „Versorgungskommissar der Marineverwaltung". Wegen angeblicher Veruntreuung von Staatsgeldern landete er 1597/98 im Gefängnis von Sevilla. Dort begann er mit der Arbeit an seinem bedeutendsten Werk „El ingenioso Hidalgo Don Quijote de la Mancha (Der sinnreiche Junker Don Quijote von La Mancha), dessen erster Teil 1605 erschien. Den zweiten Teil veröffentlichte er 1615. Don Quijote brachte ihm zwar den ersehnten Erfolg, doch verlor er das dadurch gewonnene Geld wieder und starb am 23. April 1616 (am selben Tag wie Shakespeare) verarmt in Madrid. Cervantes liegt im Kloster de Trinitarier-Ordens begraben. Neben einer Fülle von Romanen und Novellen schrieb Cervantes 16 Bühnenstücke. Don Quijote wurde zum spanischen Nationalhelden und Cervantes´ Roman zum Nationalepos Der Autor des Don Quijote - eine der bekanntesten Geschichten der Weltliteratur - gilt als Spaniens Nationaldichter.

 

Zitate von Miguel de Cervantes:


„Der Mann bildet und erzieht die Welt, aber den Mann erzieht die Frau."
„Glaube nicht dem, der von weither kommt, sondern dem, der von dort zurückkehrt!

 

 

Sommertheater 2012 im Albecker Schloßstadel:


Es erwartet Sie:

eine Uraufführung
eine der bekanntesten Geschichten der Weltliteratur neu erzählt
eine rührende Komödie mit spanischem Lebensgefühl
ein amüsanter Theaterabend

Seien Sie dabei und erfahren Sie, was unter Spaniens heißer Sonne, zu leidenschaftlichen Gitarrenklängen und schwerem Rotwein so alles passieren kann.

 


 

 

 

 



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