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Albecker Schloßkonzerte 2021

"Vier letzte Lieder" von Richard Strauss

Gerhild Zeilner, Sopran, Andreas Gassner, Klavier

So, 22.05.2016 15:00 Uhr



Die Sopranistin Gerhild Zeilner beginnt mit unbekannten Liedern von Fanny Mendelssohn und führt mit Liedern von Franz Zeilner (1903-1945) über die Violinsonate desselben Komponisten (Saskia Lerme, Violine)

zum Höhepunkt des Konzertes, den "Vier letzten Liedern" von Richard Strauss. Begleitet am Klavier wird sie dabei von Andreas Gassner, mit dem sie schon seit vielen Jahren ein eingespieltes Lied-Duo bildet. Die 1948 in der Schweiz vertonten "Vier letzten Lieder" nach Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff stehen im Vordergrund dieses besonderen Liederabends mit der gebürtigen Kärntnerin Gerhild Zeilner-Taupe. Im ersten Teil darf das Publikum in die unbekannte Liederwelt Fanny Mendelssohns (Schwester von Felix Mendelssohn) und Franz Zeilners (Schwiegergroßvater der Sängerin), von dem auch eine Violinsonate zu hören sein wird, eintauchen.

 "Und die Seele unbewacht, will in freien Flügen schweben, um im Zauberkreis der Nacht tief und tausendfach zu leben". "Beim Schlafengehen" von Hermann Hesse, vertont von Richard Strauss, ist eines der "Vier letzten Lieder", die er knapp vor seinem Tod komponierte; nicht als ein abgeschlossener Zyklus gedacht - und doch sind alle vier durch die musikalische Linie und das Lebensthema vom "Frühling" bis zum "Abendrot" in dem es heißt: "Ist dies etwa der Tod?" auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben.



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