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Albecker Schloßkonzerte 2021/2022

Walcher von der Vogelweide

Kabarett mit Heinrich Walcher

So, 21.10.2012 15:00 Uhr

Walcher von der Vogelweide

Von 1978 bis 1999 lebte Heinrich Walcher in Kärnten auf zwei historisch bemerkenswerten Plätzen: zunächst zehn Jahre auf dem Danielsberg im Mölltal - von der Kelten- über die Römerzeit bis heute als Kraft- und Kultplatz bekannt, in der sogenannten Herkuleskeusche. Darauf folgend ein Jahrzehnt neben der urkundlich zum ersten Mal 1192 erwähnten Burg - nunmehr Burgruine - Gradenegg/Liebenfels.
Nicht nur seine romantische Neigung, sondern auch inhaltliche Verwandtschaft seiner Texte mit den Liedern Walthers inspirierten ihn zu dem gewagten, aber im künstlerischen Sinn gestatteten Wortspiel. Von Walther von der Vogelweide ist bekannt, dass er in Wien nach seinen eigenen Worten „Singen und Sagen" lernte, was für Heinrich Walcher als geborenem Wiener zutrifft.
Wie von einem Liedermacher zu erwarten, reicht die Thematik seiner Werke seit dem „Gummizwerg" von humoristisch ironisch bis kritisch und tiefsinnig, was auf seinen von 1972 bis 2012 veröffentlichten Alben zu hören ist. Auf dem Album „Walcher von der Vogelweide" begibt er sich in einen Phantasieraum, der in die Zeit Walthers und das frühe Hochmittelalter versetzen kann und mit ernsthaften Aussagen auch Bezug zur Gegenwart herstellt. Nicht nur ein Wortspiel, sondern ein Programm.
Der Dichter und Sänger der Minne, des Lebens und der Politik spiegelt seine Welt voll Anteilnahme und Entrüstung. Walthers erhaltene Lyrik ist voll Saft und Kraft, Zeitbezug und Romantik halten sich die Waage. Walchers Lieder nehmen diese Tradition wieder auf. „Frau Welt, ich hab von dir getrunken" - dieses Zitat kann dieses Album bezeichnen, in welchem sich neoromantische Stimmungslyrik, Ernsthaftes und Komisches findet.

http://heinrich-walcher.com

 



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