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Ausstellungen 2020

Schwingungen des Unsichtbaren

Holzskulpturen von Walter Turrini und Partituren von Ingmar Gritzner

Sa, 24.03.2012 15:00 Uhr - So, 08.07.2012

Schwingungen des Unsichtbaren

Samstag, 24. März 2012, 15 Uhr
Eröffnung durch DI Johann Gallo, 3. Landtagspräsident
Impulsreferat: Mag. Hans-Peter Premur


Feingliedrige Holzskulpturen, denen der Künstler ihre aus Gewachsen- und Gewordensein entstandene Form gelassen hat, entfalten ihre zurückhaltende Dreidimensionalität vor dem Hintergrund zweidimensional in Form von Grafiken dargestellter Klänge. Bildhauerkunst und Musik vereinigen sich zu einem komplexen Ganzen, das nicht nur das optische Schauen anregt, sondern den Blick des Beschauers hinter das Sichtbare in die Welt des Unsichtbaren, zu den Schwingungen des Universums lenkt.

Turrinis fragile, feingeäderte Skulpturen machen ebenso wie die vielschichtigen Kompositionen Gritzners, für die er seine eigene grafische Formensprache entwickelt hat, das Unbegreifliche greifbar, das Unsichtbare sichtbar, das Unfaßbare faßbar: Die Energie des Universums kann durch das Medium des Künstlers und jenes seines Werkstoffes - Holz und Druck - in die endliche Welt des Jetzt strömen. Der Künstler, zugleich Geschöpf und Schöpfer, läßt uns - für einen intensiven Augenblick - die Ewigkeit des Alls ahnen.

Mit seinen Figuren, die Energie ausstrahlen, will Turrini die eigene Kraft des Beschauers aktivieren. Ähnlich die Intention Gritzners, wenn er sagt: „Meine Musik versucht das Unbewusste, beziehungsweise das teilweise verschüttete Unbewusste wieder bewusst zu machen".



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